WertsVerkehrsrecht Jetzt Fall prüfen

Geblitzt in Hamburg?

Ob stationärer Blitzer im Stadtgebiet oder mobile Messung auf A7 und A1 rund um Hamburg: Wir prüfen Ihren Geschwindigkeitsverstoß, bevor Bußgeld, Punkte oder ein Fahrverbot rechtskräftig werden.

Rückmeldung in der Regel noch am selben Werktag.

Kostenfreie Ersteinschätzung unverbindlich und ohne Risiko
Messung im Detail geprüft Protokoll, Eichung, Toleranz, Rohmessdaten
Bundesweit und in der Region Sitz in Erlangen, wir vertreten Sie auch in Hamburg
Rechtsschutz willkommen Deckungsanfrage übernehmen wir
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Was droht bei einem Geschwindigkeitsverstoß? (Pkw, Bußgeldkatalog)

Die Regelsätze der Bußgeldkatalog-Verordnung (Stand Juli 2026) – markierte Zeilen bedeuten Fahrverbotsgefahr. Genau dort lohnt sich die anwaltliche Prüfung am meisten.

Innerorts (Pkw)
ÜberschreitungBußgeldPunkteFahrverbot
bis 10 km/h30 €
11–15 km/h50 €
16–20 km/h70 €
21–25 km/h115 €1
26–30 km/h180 €11 Monat*
31–40 km/h260 €21 Monat
41–50 km/h400 €21 Monat
51–60 km/h560 €22 Monate
61–70 km/h700 €23 Monate
über 70 km/h800 €23 Monate

* Fahrverbot bei Wiederholung: zweite Überschreitung ab 26 km/h innerhalb eines Jahres nach Rechtskraft der ersten Entscheidung.

Außerorts (Pkw)
ÜberschreitungBußgeldPunkteFahrverbot
bis 10 km/h20 €
11–15 km/h40 €
16–20 km/h60 €
21–25 km/h100 €1
26–30 km/h150 €11 Monat*
31–40 km/h200 €11 Monat*
41–50 km/h320 €21 Monat
51–60 km/h480 €21 Monat
61–70 km/h600 €22 Monate
über 70 km/h700 €23 Monate

* Fahrverbot bei Wiederholung: zweite Überschreitung ab 26 km/h innerhalb eines Jahres nach Rechtskraft der ersten Entscheidung.

Zwei Wochen Einspruchsfrist – dann ist der Bescheid rechtskräftig

Der Einspruch gegen den Bußgeldbescheid muss innerhalb von zwei Wochen ab Zustellung bei der Bußgeldstelle eingehen (§ 67 OWiG). Senden Sie uns den Bescheid am besten sofort als Foto oder PDF – wir übernehmen die fristwahrenden Schritte.

Wo Blitzer-Messungen angreifbar sind

Geschwindigkeitsmessungen gelten als standardisiertes Messverfahren – aber nur, wenn alle Voraussetzungen eingehalten wurden. Nach Akteneinsicht prüfen wir systematisch:

Messprotokoll und Eichung

Gültiger Eichschein, geschultes Messpersonal, korrekter Aufbau der Anlage – fehlt eines davon, wackelt die Messung.

Toleranzabzug und Messwertbildung

3 km/h bzw. 3 Prozent Toleranz, korrekte Zuordnung von Fahrstreifen und Fahrzeug – gerade an Grenzwerten entscheidend für Punkte und Fahrverbot.

Beschilderung und Messstelle

War die Beschränkung ordnungsgemäß beschildert und sichtbar? Wurden landesrechtliche Vorgaben zum Abstand der Messstelle eingehalten?

Fahreridentifizierung

Das Blitzerfoto muss den Fahrer eindeutig zeigen. Zweifel an der Identifizierung gehören zu den häufigsten Einstellungsgründen.

Verjährung und Zustellung

Die Verfolgungsverjährung im Bußgeldverfahren ist kurz; Fehler bei Anhörung und Zustellung können den Bescheid insgesamt zu Fall bringen.

Fahrverbot abwenden

Bleibt der Verstoß bestehen, kämpfen wir um das Fahrverbot – Umwandlung in eine erhöhte Geldbuße bei beruflicher oder persönlicher Härte.

Blitzer in Hamburg: Wo gemessen wird

Hamburg hat massiv aufgerüstet: 48 stationäre Geschwindigkeitsmessanlagen – davon 9 mit integrierter Rotlichtüberwachung – nennt die Polizei in ihrer Bilanz vom Februar 2025; Anfang 2019 waren es noch 34. Dazu kommen sechs Geschwindigkeitsüberwachungsfahrzeuge, 20 Blitzeranhänger (die mehrere Tage autonom arbeiten), 23 Laserhandmessgeräte und zivile ProViDa-Videofahrzeuge. Die festen Standorte weist die Stadt in ihrem offiziellen Stadtplan aus; mobile Messstellen werden nicht vorab veröffentlicht.

Die letzte vollständige amtliche Standortliste (Senatsantwort, Stand Anfang 2019) zeigt die Schwerpunkte: die Stresemannstraße mit zwei Anlagen (zusammen über 93.000 Fälle in einem Jahr), Finkenwerder Straße/Vollhöfner Weiden (63.500 Fälle), Kieler Straße, Amsinckstraße, Neue Elbbrücken und Rennbahnstraße. Auch die A 7 am Elbtunnel-Zulauf wird mobil überwacht – dokumentierter Einzelfall vom »Speed-Sunday« 2025: 137 km/h bei erlaubten 80.

Für die Verteidigung wertvoll: Hamburg dokumentiert seine Messtechnik ungewöhnlich offen. Nach der internen Polizeianweisung kommen unter anderem der Einseitensensor Kistler ES8.0, Vitronic PoliScan Speed und Jenoptik TraffiStar S350 zum Einsatz – jede dieser Gerätefamilien hat bekannte, gerätespezifische Angriffspunkte.

Stationäre Anlagen in Hamburg (Auswahl aus der amtlichen Standortliste)

  • Stresemannstraße 70 und 147 zwei Anlagen (stadtein- und stadtauswärts), zusammen über 93.000 Fälle in einem Jahr
  • Finkenwerder Straße / Vollhöfner Weiden auffälligste Anlage der amtlichen Liste
  • Kieler Straße 221 Messung in beide Richtungen
  • Amsinckstraße (Lichtmast 56) Messung in beide Richtungen
  • Neue Elbbrücken, Richtung Innenstadt zwei Anlagen
  • Kollaustraße / Papenreye TraffiStar S350
  • Cuxhavener Straße 267a (B 73)
  • Bergedorfer Straße zwei Anlagen stadtauswärts
  • Stader Straße 24 und Winsener Straße (Harburg)
  • Rennbahnstraße (Richtung Wandsbek)
  • Willy-Brandt-Straße / Rödingsmarkt (B 4) Kombianlage für Geschwindigkeit und Rotlicht

Bestand (48 Anlagen, Messfahrzeuge, Anhänger) nach der Bilanz der Polizei Hamburg (Februar 2025); Einzelstandorte nach der letzten vollständigen amtlichen Standortliste (Senatsantwort, Stand Anfang 2019) – aktuelle Standorte im offiziellen Stadtplan der Stadt. Auswahl, Stand Juli 2026, ohne Gewähr.

So läuft Ihr Bußgeldverfahren nach einer Messung in Hamburg

1

Anhörung und Bescheid

Den Bescheid erlässt in Hamburg die Bußgeldstelle der Behörde für Inneres und Sport; die Polizei Hamburg und das Parkraummanagement stellen die Verstöße fest, erlassen den Bescheid aber nicht. Schon im Anhörungsbogen gilt: keine Angaben zur Sache.

2

Einspruch und Akteneinsicht

Wir legen fristwahrend Einspruch ein, nehmen Akteneinsicht und prüfen Messung, Protokolle und Verfahren auf die typischen Fehlerquellen.

3

Entscheidung – oft ohne Sie vor Gericht

Je nach Befund: Einstellung, Reduzierung, Wegfall des Fahrverbots – oder Verhandlung vor dem Hamburger Amtsgericht, bei der Sie sich in vielen Fällen vom Erscheinen entbinden lassen können.

Jetzt Blitzer-Vorwurf prüfen

Häufige Fragen zum Geschwindigkeitsverstoß

Wird vom Messwert eine Toleranz abgezogen?

Ja. Bei Messungen unter 100 km/h werden in der Regel 3 km/h abgezogen, darüber 3 Prozent des Messwerts. Ob der Toleranzabzug korrekt erfolgt ist, prüfen wir anhand des Messprotokolls – gerade an Tempo-30-Stellen entscheidet er häufig über Punkte oder Fahrverbot.

Lohnt sich ein Einspruch nach einem Blitzer in Hamburg?

Das hängt vom Einzelfall ab: Messverfahren, Messprotokoll, Eichschein, Aufstellort der Anlage, Beschilderung und die Fahreridentifizierung sind typische Angriffspunkte. Ab 26 km/h Überschreitung – wenn Punkte und Fahrverbot im Raum stehen – ist die Prüfung fast immer sinnvoll. Genau dafür gibt es die kostenfreie Ersteinschätzung.

Ab wann droht nach einem Geschwindigkeitsverstoß ein Fahrverbot?

Ein Regelfahrverbot von einem Monat droht ab 31 km/h zu viel innerorts bzw. 41 km/h außerorts. Wer innerhalb eines Jahres nach Rechtskraft einer ersten Überschreitung von 26 km/h oder mehr erneut mit mehr als 26 km/h gemessen wird, muss ebenfalls mit einem Fahrverbot rechnen. In geeigneten Fällen lässt sich das Fahrverbot gegen eine erhöhte Geldbuße abwenden – etwa bei beruflicher Angewiesenheit auf den Führerschein.

Wie viel Zeit habe ich für den Einspruch?

Zwei Wochen ab Zustellung des Bußgeldbescheids (§ 67 OWiG). Danach wird der Bescheid rechtskräftig. Der Einspruch geht an die Bußgeldstelle, die den Bescheid erlassen hat – in Hamburg ist das die Bußgeldstelle der Behörde für Inneres und Sport. Über den Einspruch verhandelt das Hamburger Amtsgericht, in dessen Bezirk gemessen wurde.

Wo stehen in Hamburg feste Blitzer?

Hamburg weist die Standorte seiner 48 stationären Anlagen im offiziellen Stadtplan aus – Schwerpunkte sind unter anderem Stresemannstraße, Kieler Straße, Amsinckstraße, Finkenwerder Straße, Neue Elbbrücken und Bergedorfer Straße. Auf den Autobahnen ist keine feste Anlage amtlich belegt, dort wird mobil gemessen. Entscheidend für die Verteidigung ist die konkrete Messung: Gerätetyp, Eichung und Messprotokoll prüfen wir nach Akteneinsicht.

Wer blitzt in Hamburg – Polizei oder Stadt?

Verkehrsüberwachung ist in Hamburg Kernaufgabe der Polizei: Die Verkehrsdirektion betreibt die Anlagen und legt die Messorte nach Unfallschwerpunkten und Beschwerdelagen fest. Den Bußgeldbescheid erlässt anschließend die Bußgeldstelle der Behörde für Inneres und Sport – für das gesamte Stadtgebiet.

Verkehrsrecht in Hamburg

Geht es um einen anderen Vorwurf, oder wollen Sie wissen, welches Gericht und welche Bußgeldstelle für Sie zuständig sind? Die Übersicht für Hamburg führt alle Vorwürfe und die Beteiligten Ihres Verfahrens auf.

Mit welchem Gerät wurden Sie gemessen?

Jedes Messgerät hat eigene Schwachstellen – vom Aufbau über die Eichung bis zu den Rohmessdaten. In unserem Ratgeber erklären wir Gerät für Gerät, wo Messungen angreifbar sind:

Kostenlose Ersteinschätzung anfordern

Füllen Sie das Formular aus – wir melden uns in der Regel noch am selben Werktag bei Ihnen. Kostenfrei und unverbindlich.

Wir prüfen Ihren Fall kostenlos und melden uns in der Regel noch am selben Werktag.

Bis zu 3 Dateien, zusammen höchstens 10 MB. Auf dem Smartphone können Sie Ihren Bescheid direkt abfotografieren.

    Ihre Angaben werden verschlüsselt übertragen und ausschließlich zur Bearbeitung Ihrer Anfrage verwendet.

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